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Erwin Steinhauer - FEIER.ABEND

Steinhauer & Seine Lieben - Lieblings Lieder

Erwin Steinhauer - Gesang
Georg Graf - Saxophone, Klarinetten, Gitarre
Joe Pinkl - Keyboard, Posaune, Tuba
Peter Rosmanith - Perkussion, Hang

Steinhauer hat keine Badewanne, möchte aber singen.
Seine Lieblingslieder.

Sänger singen, Schauspieler interpretieren.

Der Vortragskünstler Steinhauer macht beides souverän. Begleitet wird er von einer kleinen aber feinen Band. Gemeinsam bringen sie die Schmuckstücke aus seiner persönlichen musikalischen Perlenreihe zum Glänzen.

"Steinhauer & Seine Lieben" spielen Bekanntes und weniger Bekanntes. Es erklingen Songs von Georg Kreisler, Roland Neuwirth, Janis Joplin sowie Texte von Heli Deinboek, H.C. Artmann u. A.
Mit großer musikalischer Vielfalt und eigenständigen Arrangements werden alte Hits und neue Gassenhauer aufpoliert und zum Glänzen gebracht.

Zwischen den Liedern ist Platz für Geschichten, für Dichtung und Wahrheit.

Ein Abend zur Feier der Musik des Humors und der Poesie.

Auf Wiederhören!

Im September 2012 ist die CD FEIER.ABEND bei Preiser Records erschienen. Die Produktion wurde durch den Österreichischen Musikfonds gefördert.

Presse

3. November 2011 - Rabenhof Theater - Wien
Wenn einer eine Show damit beginnt, sich beim Publikum zu bedanken und es zu verabschieden, weiß er: Das Beste kommt zum Schluss. Das, worauf alle warten. Die Zugaben, die Hits. Und er weiß: Sein Programm besteht aus nichts anderem.
Steinhauer ist mehr als "singender Schauspieler". er ist ein gnadenloser Entertainer, österreichisch: ein Schmähbruder. Politisch ätzend wie Ameisensäure.
Und so musiziert er sich durch die sechs Jahrzehnte seines Lebens. Trägt vor, wie Leila Negra trällerte: "Mach nicht so traurige Augen, weil du ein Negerlein bist". Macht aus "Sunny Afternoon" von den Kinks einen Börsencrash-Song. Singt alte Hadern und Heurigenlieder und H.C. Artmanns "Fia d Moni". Interpretiert "Marmor Stein und Eisen bricht" als existenzialistisches Gedicht. Hat Swing und Blues und Janis Joplin drauf.
Für die Dialektik, heißt: Einwienerung, der Texte ist Heli Deinboek zuständig. Große Kunst! Etwa, wie aus "Puttin´ On The Ritz" "der Putin is a Witz" wird.

KURIER-Wertung: ***** von *****


23. November 2011 - Posthof - Linz
Er ist ein Entertainer im besten Sinne, ein Schmähbruder, der mit seinem guten Freund, dem Schalk, eine augenzwinkernde und vergnügliche Allianz eingeht. Die meisten kennen ihn als Schauspieler von Bühne und Fernsehen, einige auch als ätzenden politischen Beobachter und Kabarettisten. Und er ist auch ein hervorragender Sänger: Erwin Steinhauer lud zum Feier.Abend" in den Posthof, mit dabei "Seine Lieben", die Multiinstrumentalisten Peter Rosmanith, Georg Graf und Joe Pinkl, die vom älplerischen Tango bis zum Swing, Blues, Groove uns Rock alles draufhaben.
Steinhauer, beginnt mit jenem Lied, das in seiner Erinnerung das erste Lied ist, das er gehört hat: "Ich hab noch einen Koffer in Berlin". Und dann singt er sich durch sechs Jahrzehnte seiner Lieder, Schlager- und Songerinnerungen, lässt uns teilhaben an seine "heranwichsenden Jugendzeit" mit den damals so überaus modernen Jazzmessen und dem "Heiligen Geist im Bademantel" namens Udo Jürgens.
Zum zerkugeln wie er "Marmor, Stein und Eisen bricht" samt dem ernsthaft vorgetragenem "tam, tam" als Gedicht interpretiert. Ganz schön rockig, wenn er dem lieben Gott wie dereinst Janis Joplin zubrüllt, er möge ihm bitte schön "einen Mercedes-Benz kaufen".
Das alles ist fetzig, schräg und auch berührend, wenn er beispielsweise H.C. Artmanns in Worte gegossene Poesie mit den ungewöhnlichen Musikarrangements seiner drei Spitzenmusiker präsentiert, oder die bissig-melancholischen Lieder des vor wenigen Tagen verstorbenen Georg Kreisler.
Erwin Steinhauer singt mit Inbrunst, Leidenschaft und vor allem viel Freude an der Sache - und diese Freude überträgt sich auch schnell aufs Publikum.

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